Christina Pluschke, Wadern

Burgen und Schlösser im Stadtgebiet Wadern

Am Montag, 28. Oktober 2019 findet um 19.30 Uhr, im Carolienensaal in Pirmasens der nächste Vortrag beim Historischen Verein statt.

Bild: Burgruine Dagstuhl (Foto: Stadt Wadern)

Viele Besucher haben bei Gelegenheiten wie Kostümführungen, dem mittelalterlichen Spectaculum oder auch dem Märchenfest auf Burg Dagstuhl den Zauber der alten Burgruine erlebt, jedoch ist diese Anlage nur ein prominentes Beispiel der vielfältigen Burgengeschichte Waderns.

Bis zur Eroberung des Hochwaldraums durch französische Revolutionstruppen 1794 teilten sich die reichsfreie Herrschaft Dagstuhl, das Erzstift Trier, die Herren von Hagen und das Herzogtum Lothringen das heutige Stadtgebiet Wadern. Zeugnisse dieser jahrhundertelangen Grenzlage zwischen den unterschiedlichen Herrschaftsgebieten sind verschiedene Burganlagen und mehrere Barockschlösser. Während die barocken Anlagen sowie die Ruinen der Burg Schwarzenberg und der seit den 1980er Jahren intensiv erforschten Burg Dagstuhl noch heute reizvolle Sehenswürdigkeiten in der Stadt Wadern darstellen, sind andere Burgen mittlerweile weitgehend verschwunden.

Der Vortrag unternimmt eine Zeitreise ins Mittelalter und in die Frühe Neuzeit und gibt einen Überblick über die reiche Burgen- und Schlossgeschichte Waderns in bewegten Zeiten.

Christina Pluschke hat in Saarbrücken und Oldenburg Historisch orientierte Kulturwissenschaften sowie Museum und Ausstellung studiert und war danach als wissenschaftliche Volontärin am Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn tätig. Seit 2012 leitet sie das Stadtmuseum Wadern.

Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.